Umschulung & berufliche Neuorientierung

Welcher Beruf passt zu deinem Quereinstieg?

100 Berufe im Vergleich: Gehalt, Dauer, Voraussetzungen und Förderung. Die Zahlen stammen von der Bundesagentur für Arbeit und aus Tarifverträgen.

Verdienst während des Umstiegs und danachFördermöglichkeitenKostenlos und ohne Anmeldung
Berufe-Finder · 6 Fragen

Was möchtest du in deinem neuen Beruf vor allem tun?

Dauert etwa 2 Minuten. Ohne Anmeldung.

Vier Wege in einen neuen Beruf

Quereinstieg bedeutet: Du arbeitest in einem Beruf, für den du nicht die übliche Ausbildung gemacht hast. Dorthin führen vier Wege, die sich in Dauer, Abschluss und Einkommen stark unterscheiden.

Tage bis WochenEinarbeitung

Der Arbeitgeber stellt dich ein und lernt dich im Job an. Du verdienst sofort, bekommst aber meist keinen Abschluss.

Wochen bis MonateWeiterbildung

Ein Lehrgang mit Zertifikat. Mit AZAV-Zulassung förderfähig über den Bildungsgutschein.

meist 2 bis 3 JahreUmschulung

Ein neuer Ausbildungsberuf in verkürzter Zeit mit Prüfung vor IHK, Handwerkskammer oder Staat.

bis 2 Jahre, bezahltSeiteneinstieg

Mit Studium oder Ausbildung direkt in die Stelle, die Qualifizierung läuft berufsbegleitend.

So findest du deinen Weg

Schritt 1

Standort bestimmen

Was kannst du, was ist dir wichtig? Der Berufe-Finder gibt dir erste Anhaltspunkte.

Schritt 2

Zielräume entwickeln

Vergleiche Berufe nach Dauer, Gehalt und Arbeitsmarkt. Prüfe, welche Förderung dir zusteht.

Schritt 3

Veränderung umsetzen

Such passende Stellen für Quereinsteiger oder hol dir Begleitung im Coaching.

Die Weiterbildung muss nicht an Geld scheitern

Bildungsgutschein, Qualifizierungsgeld, Aufstiegs-BAföG: Viele Umstiege werden ganz oder teilweise bezahlt. Bei einer Umschulung gibt es zum Arbeitslosengeld 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat und bis zu 2.500 Euro Prämien. Der Förder-Check zeigt dir, was für dich infrage kommt.

Zum Förder-Check

Persönliche Begleitung

Du weißt, dass sich etwas ändern muss, aber noch nicht wohin?

Erfahrene Coaches mit DBVC-zertifizierter Ausbildung und eigener Umstiegserfahrung entwickeln mit dir einen realistischen Plan.

Kostenfreies Erstgespräch buchen

Häufige Fragen zum Quereinstieg

Was ist der Unterschied zwischen Umschulung und Weiterbildung?

Eine Umschulung führt zu einem neuen, anerkannten Ausbildungsberuf. Sie dauert meist zwei Drittel der regulären Ausbildungszeit und endet mit einer Prüfung vor IHK, Handwerkskammer oder einer staatlichen Stelle. Eine Weiterbildung baut auf vorhandenem Wissen auf oder vermittelt Teilqualifikationen. Sie dauert oft nur Wochen oder Monate und endet mit einem Zertifikat. Beide Wege kann die Agentur für Arbeit fördern.

Bin ich mit 45 oder 50 zu alt für einen Quereinstieg?

Nein. Für Umschulungen, Weiterbildungen und deren Förderung gibt es keine Altersgrenze. In Pflege, Verwaltung oder Erwachsenenbildung schätzen Arbeitgeber Lebenserfahrung ausdrücklich. Grenzen gibt es nur in Einzelfällen, etwa bei der Verbeamtung von Lehrkräften. Wichtig ist, dass der neue Beruf körperlich und zeitlich zu deinem Leben passt.

Wovon lebe ich während des Umstiegs?

Das hängt vom Beruf und deiner Situation ab. In manchen Berufen bist du ab dem ersten Tag angestellt, etwa als Lokführer oder in der Verwaltung. In der Pflege und der praxisintegrierten Erzieherausbildung bekommst du eine Vergütung. Bist du arbeitslos, läuft dein Arbeitslosengeld während einer geförderten Weiterbildung weiter. Bei einer Umschulung kommen 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat dazu.

Wie finde ich heraus, welcher Beruf zu mir passt?

Starte mit dem Berufe-Finder auf dieser Seite. Schau dir danach zwei oder drei Berufe genau an und sprich mit Menschen, die dort arbeiten. Eine Hospitation von ein paar Tagen zeigt dir mehr als jeder Text. Kostenlose Beratung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Für einen eigenen Plan mit persönlicher Begleitung ist ein Coaching sinnvoll.

Woher stammen die Gehälter und Arbeitsmarktdaten?

Die Werte stammen überwiegend aus Daten der Bundesagentur für Arbeit, aus Auswertungen des IAB und aus Tarifverträgen. Wo es keine amtlichen Daten gibt, nennen wir Gehaltsdatenbanken und kennzeichnen das. Auf jeder Berufsseite stehen Quelle und Stand der Daten. Die Einschätzungen zur Quereinstiegs-Freundlichkeit und zum KI-Risiko stammen von der Redaktion.